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Stratocumulus

Grob zergliederte, aus mehr oder weniger dicht beieinanderliegenden Segmenten bestehende Schichthaufenwolke, die sowohl in nur einem, wie auch in mehren Höhenniveaus auftreten kann. Diese Wolkengattung, die entsteht, wenn Schauer- oder andere Regenwolken zerfallen, beziehungsweise wenn eine Luftmasse in einer Höhe von einigen hundert bis 2000 Metern Höhe unter Hochdruckeinfluß gerät und so kein Aufquellen der Bewölkung möglich ist, stellt also in der Regel keinen Hinweis auf eine Wetterverschlechterung dar, sondern geht vielmehr mit einer, wenn auch oftnals nur kurzfristigen Besserung der Lage einher.
Wenn allerdings eine Linsen-, oder zinnenartige Form im Wolkenverbund auszumachen ist, ist Vorsicht geboten, da diese Unterarten, wie beim Altocumulus, auf eine labile Luftschichtung, also auf eine Schauer- oder Gewittergefahr für den Nachmittag und Abend hindeuten.
In unseren Breiten ist der Stratocumulus am häufigsten von allen Wolkengattungen zu beobachten und gestaltet sich von allen Wolken der niederen Luftschichten am unterschiedlichsten, wobei man ihn oft leicht mit dem höheren und filigraner strukturierten Altocumulus verwechseln kann, da dieser ansonsten die gleichen Entstehungsmerkmale und Eigenschaften aufweist.
Bei dieser Aufnahme vom 4. März 1997 (Möhrig, nordwestl. v. Öhringen, Blickrichtung N) handelt es sich um einen unter morphologischen Aspekten in Reinkultur angelegten Stratocumulus, der aufgrund seiner rückläufigen Ausprägung das Blau des Vorfrühlingshimmels zwischen seiner perluziden Struktur schon erahnen läßt.
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