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Nimbostratus

Dichte, strukturlose, Wolkenschicht von größerer vertikaler Erstreckung, die ab einer unscharf begrenzten Basis in einem Niveau von wenigen hundert Metern über dem Erdboden bis in 5000 und mehr Metern Höhe und einer enormen horizontalen Erstreckung ein unvorstellbar großes Massenvolumen an Feuchtigkeit mit sich führt.
Diese Feuchtigkeit gibt sie über den Zeitraum von bis zu 12 und mehr Stunden als gleichmäßig vor sich hin plätschernden Landregen im Verlauf einer Warmfront auf einer Breite von einigen hundert Kilometern ab, bevor die ersten schärferen Konturen, wie zum Beispiel Fetzen oder Nuancenschwankungen im bis dahin, am gesamten Himmel gleichmäßig erschienenen Grauton, auf ein baldiges Ende des Niederschlags, oft binnen einer Stunde, hinweisen. Nachdem die Warmfront, die lediglich die Vorderseite eines Tiefdruckgebietes verkörpert, durchgezogen ist, muß man nach einer vorübergehenden Wetterbesserung von 12 bis 36 Stunden, mit der Rückseite dieses Tiefs in Form einer Kaltfront, die zwar in ihrer Erscheinung ungemütlicher, aber umso kurzfristiger ist, rechnen.
Die auf dieser Aufnahme vom 22. Juni 1996 (Oberstdorf, Blickrichtung) eingefangene Szene verdeutlicht die Tatsache, daß der Nimbostratus in Form, Farbe und Varianz nicht gerade die attraktivste Wolkengattung repräsentiert.
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