Bergeron-Findeisen-Effekt Diese äußerst ungewöhnliche Erscheinung vom 06.08.1996 (Heilbronn, Blickrichtung WSW) lässt sich wie folgt erklären. Die scharfe Randbegrenzung und die faserige 'Füllung' des Ovals in dieser ansonsten homogenen Schicht aus Altocumulus stratiformis, lassen auf die Vereisung eines Teils der Wolkendecke schließen, der nun in Form von Eiskristallen nach unten ausfällt. Aufgrund der Wärme, die bei der Vereisung freiwurde, löste sich die Wolkenschicht infolge der durch die Vereisungswärme angestoßene Verdunstung auf. Dieser Vorgang wird als Bergeron-Find-eisen-Effekt bezeichnet. Bei diesem Vorgang wird der Unterschied des Dampfdrucks über einer vereisten Oberfläche im Gegensatz zu einer wäßrigen Oberfläche augenfällig. |