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Cirrostratus

Hauchdünner Wolkenschleier, mit einer Transparenz, daß die
Sonne bzw. der Mond fast ungehindert hindurchscheinen und das Himmelsblau meist noch deutlich zu erkennen ist. Diese, in der Regel von W bis SW, in einer Höhe von 6000 bis 11000 Metern heranziehende
Wolkenschicht, fällt manchmal so hauchdünn aus, daß man
lediglich an den Lichtspiegelungen der Sonne an den feinen Eiskristallen, oder am
leicht verwaschen und blaßblau erscheinenden Himmel auf das
Vorhandensein von Cirrostratus schließen kann. Die im Verlauf des
Aufgleitens einer wärmeren Luftmasse auf eine kalte (schwerere)
Luftmasse, ausfallende Feuchtigkeit, ist die Grundbedingung für
die Bildung dieses, sich im Verlauf vieler Stunden immer mehr
verdichtenden 'Lichtdimmers'. Bei seiner Erscheinung kann man den
Wetterverlauf der folgenden 48 Stunden mit höchster
Wahrscheinlichkeit voraussagen, da sich die Wolkenschicht permanent
über das Stadium des Altostratus, bis hin zum regenbringenden
Nimbostratus, in ihrer Dichte und Dicke bis auf wenige hundert Meter
dem Erdboden nähert und somit immer den Beginn einer Warmfront
charakterisiert.
Auf dieser Aufnahme vom Oktober 1996 (Büching b. Karlsruhe,
Blickrichtung WSW) erkennt man einen Cirrostratus, der schon etwas
dichteren Art, begleitet von einigen Cirrus-Strukturen (im Vorfeld, rosa), die aber wenig später unter dem Verlust ihrer
Strukturierung in Cirrostratus übergingen.
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