Altocumulus




Aus haufenförmigen Bällchen oder Flocken von mittlerer Erstreckung bestehende, meist zusammenhängende Wolkenformation, die, je nachdem wie eng die Wolken- segmente zusammenliegen auch in löcheriger Unterart vorkommen kann.
Diese in mittlerer Höhe (3000 bis 7000 Meter) auftretende Wolkengattung bietet die meisten optischen Varianten, woraus sich ihre Vieldeutigkeit erklärt, die den Beobachter ebenso fasziniert, wie zum genauen Hinsehen nötigt. Während dünne gleichförmige 'Schäfchen', selbst wenn sie große Teile des Himmels bedecken, auf ein Absinken der Luft in dieser Höhe und somit auf eine Stabi- lisierung hindeuten, braucht man sich beim Erscheinen des Altocumulus in deutlicher Wellen-, Flocken- oder Linsenform, in einem oder mehreren Höhenniveaus, keine Hoffnungen auf längerfristiges Schönwetter, machen, da diese Unterarten unmißverständliche Signale für Labilität und Turbulenz darstellen.
Wie interessant sich Altocumulus im gedämpften Licht der tief- stehenden Abendsonne gestalten kann, ist auf dieser Aufnahme vom 30.09.1996 (südlich v. Öhringen, Blickrichtung SSW) zu bewundern. Der großenteils in ein kräftiges Zinnoberrot getauchte Altocumulus-Verband deutet im linken Teil in seiner feinen Flockenstruktur und in der Kombination mit Cirrostratus-Schleiern am Horizont auf einen baldigen Wetterumschwung zum Beginn des Oktobers hin.

 


 
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